Selbsthilfegruppen in den Kantonen St.Gallen und beider Appenzell

Gegenseitige, solidarische Hilfestellung
In einer Selbsthilfegruppe treffen sich Menschen, die das gleiche oder ein ähnliches Problem haben. Als Betroffene oder Angehörige versuchen sie sich gegenseitig zu unterstützen, tauschen Erfahrungen und Informationen aus oder pflegen verschiedene Aktivitäten.

Ist eine Selbsthilfegruppe etwas für mich?
Wenn Sie den folgenden Aussagen mehrheitlich zustimmen können, ist eine Selbsthilfegruppe eventuell eine optimale Hilfestellung für Sie.

Ich bin selbst betroffen oder mitbetroffen.

Ich möchte mich mit Menschen austauschen, die in einer ähnlichen
Situation sind wie ich.

Ich bin bereit, offen über meine Situation zu sprechen und mich damit
auseinanderzusetzen.

Ich bin bereit, anderen zuzuhören, mich mit deren Situation
auseinanderzusetzen und neue Sichtweisen kennen zu lernen.

Ich möchte versuchen, Veränderungen vorzunehmen, die mir den
Umgang mit meiner Situation erleichtern.

Ich möchte in einer Gruppe mitmachen, die nicht von einer Fachperson
geleitet, sondern ausschliesslich von Betroffenen moderiert wird.

Ich bin bereit und in der Lage, regelmässig an den Gruppentreffen
teilzunehmen.

Ich bin bereit, Mitverantwortung für die Gruppentreffen und deren
Gelingen zu übernehmen und allenfalls gelegentlich für eine
Gesprächsrunde oder für ein Treffen verantwortlich zu sein.

Ich bin mir im Klaren darüber, dass eine Selbsthilfegruppe kein Ersatz
für eine professionelle Therapie oder Behandlung ist, sondern eine
Ergänzung dazu.


Literaturhinweis:
Selbsthilfe in Gruppen - Wie sich Betroffene erfolgreich unterstützen.
Ruth Herzog-Diem, Sylvia Huber.
Beobachter Buchverlag. ISBN 978 3 85569 373 3. Fr. 24.--
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